Australian Open – Cameron Davis last die Stars hinter sich

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Es sah so aus, als würde sich Jason Day zum Beginn der neuen Saison endlich wieder zu den Siegern der Tour gesellen. In seiner Heimat startete er stark in die Australian Open und setzte sich gleich an Tag Eins an die Spitze des Tableaus. Dort blieb er auch bis zum Finale und ein Sieg für den insgesamt zehnfachen PGA Tour Champion war nach allgemeiner Meinung nur noch Formsache. Doch dann kam alles ganz anders. Anstatt an die Leistung der vorangegangenen Tage anzuknüpfen, verlor Day Boden unter den Füßen. Diesen fand er auch während der gesamten Finalrunde nicht mehr wieder und somit lautete das enttäuschende Resultat am Ende des Tages: Eine 73 er Runde auf der Scorekarte. Nach diesem Rückschlag startet Jason Day zum ersten Mal seit 2012 sieglos in die neue Saison.

Nach dieser dramatischen Wende galt es einen neuen Abnehmer für den Stonehaven Cup zu finden. Kandidaten gab es dafür reichlich, auch einige der Top Spieler der Tour. Denn sowohl Jordan Spieth, der das Turnier in den letzten vier Jahren drei Mal gewann, als auch Matt Jones und Jonas Blixt hatten Ambitionen auf den Titel. Am Ende konnten aber auch die Top-Spieler der Tour nicht ganz überzeugen. Am ehesten in die Nähe der Trophäe kam Blixt. Nachdem er holprig in die Finalrunde startete und auf der ersten Hälfte vier Bogys notieren musste, stürmte er auf der zweiten Neun zum Angriff. Das Resultat: Sieben Birdies, leider genau einer zu wenig um ein Playoff zu erzwingen.

Denn während sich die großen Namen der PGA Tour auf dem Platz abrackerten, räumte ein neues Gesicht das Feld von hinten auf. Cameron Davis spielte eine 64er Runde und setzte sich damit an die Spitze des Leaderboardes. Auf der Driving Range musste er dann über eine Stunde um diese Position bangen, bevor klar war: Bei der diesjährigen Australian Open war keiner besser als er selbst. Vor heimischem Publikum bekommt der 22-Jähirge Australier mit seinem ersten Sieg auf der Tour ordentlich Rückenwind. Besonders überraschen kommt sein Sieg auch, weil er erst dieses Jahr seine Spielberechtigung für die Mackenzie Tour in Canada verlor und zuvor nie ein Top Ten Ergebnis als Profi erreichte. Nachdem er erst letzte Woche den Cut bei der New South Wales Open verpasste, ist sein Debüt-Sieg vielleicht das erste Zeichen für einen Neuanfang.

 

 

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