Hero World Challenge 2017 – Woods gibt persönlich den Gastgeber

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Mit der Rückkehr von Tiger Woods in das Geschehen der PGA Tour macht die Hero World Challenge ihrem Namen alle Ehre. Nach zehnmonatiger Pause, versucht sich die Golfikone auf den Bahamas wieder im Wettkampfspiel. Und dieses Mal soll sein Comeback von Dauer sein.

Zum ersten Mal seit langen schmerzfrei tritt Woods somit in dieser Woche gegen ein erlesenes Teilnehmerfeld aus 18 Spielern an. Ein wenig steif wird er in der vergangene Zeit bestimmt geworden sein, immerhin hat er seit 2014 nur 19 offizielle Events auf seinem Turnierkonto. Nichts desto trotz gibt sich der 79-fache PGA Tour Sieger für diese Woche und die Zukunft zuversichtlich. Hat er die erste Hürde am Sonntagabend dann genommen, können die Fans darauf hoffen, Woods wieder regelmäßig am Abschlag zu sehen.

Die große Vorfreude auf den Auftritt von Tiger Woods wird von noch größerer Spannung begleitet. Sein letzter Sieg liegt im Jahr 2013. Zu diesem Zeitpunkt waren aufstrebende Spieler wie Thomas, Spieth und Co. Noch nicht auf der Bildfläche aufgetaucht. Wenn Woods an heute nun die grüne Bühne betritt, wird sich daran einige geändert haben. Major-Titel und FedExCup–Ehren wurden den neuen Stars des Golfsports schon zu teil. Die Sternstunden der Golfikone kennen sie dagegen nur aus Geschichten. Ob sie bei der Hero World Challenge ein wenig Glanz von dieser Zeit zu sehen bekommen, bleibt vorerst abzuwarten.

Seiner Tradition gemäß präsentiert sich auf der Hero World Challenge 2017 ein sehenswertes und bärenstarkes Teilnehmerfeld, das den lange vermissten Woods gebührend empfängt. Die Nummer Eins der Europäischen Tour, Tommy Fleetwood, gesellt sich zur Spitze der Weltrangliste, namentlich Dustin Johnson. Ergänzt werden die beiden durch den FedExCup-Sieger Justin Thomas und den Titelverteidiger Hideki Matsuyama sowie dem Rest der Crème de la Crème des Golfsports.

 

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UBS Hong Kong Open – Sieg für Wade Ormsby nach 264 Tunieren

Villenpromenade 1 Bad Ems

„Besser spät als nie“ könnte der Leitsatz dieses Sieges werden. Nach einem dramatischen Finaltag, an dem der Führende SSP Chawrasia mit einem Triple-bogey am letzten Loch der ersten Hälfte die Konkurrenz zurück ins Spiel brachte, führte Wade Ormsby seine Karriere endlich zum erhofften Titel.

Der Australier nutze seine Chance, beendete den letztenTag mit einer 68er Runde und kehrte mit zwei Schlägen Vorsprung ins Clubhaus. Dort hieß es dann abwarten, denn nach seinem Birdie an der 17. Bahn, hielt Rafa Cabrera Bello Sieg oder Niederlage in seiner Hand. Doch das Schicksal war an diesem Tag nicht auf seiner Seite. Beim Angriff des 18. Lochs landete sein zweiter Schlag im Bunker und der Spanier konnte nur noch ein Bogey notieren. Knapp, aber mit einem Schlag Abstand ausreichen, feierte Wade Ormsby seinen ersten Titel auf der European Tour.

Cabrera Bello gesellte sich zu Alexander Björk, Paul Peterson und Julian Suri auf den zweiten Rang. Eine Schlag dahinter positionierte sich die Race to Dubai Champion Tommy Fleetwood, der damit seine Stellung als Europas Nummer eins gleich zu Beginn solide verteidigt. SSP Chawrasia musste sich somit Letzen Endes mit dem geteilten siebten Platz neben Miguel Ángel Jiménez und Micah Lauren Shin zufrieden geben.
Nach der UBS Hong Kong Open starten die Pros der European Tour nun in eine wohlverdiente sechswöchige Winterpause.

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Australian Open – Cameron Davis last die Stars hinter sich

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Es sah so aus, als würde sich Jason Day zum Beginn der neuen Saison endlich wieder zu den Siegern der Tour gesellen. In seiner Heimat startete er stark in die Australian Open und setzte sich gleich an Tag Eins an die Spitze des Tableaus. Dort blieb er auch bis zum Finale und ein Sieg für den insgesamt zehnfachen PGA Tour Champion war nach allgemeiner Meinung nur noch Formsache. Doch dann kam alles ganz anders. Anstatt an die Leistung der vorangegangenen Tage anzuknüpfen, verlor Day Boden unter den Füßen. Diesen fand er auch während der gesamten Finalrunde nicht mehr wieder und somit lautete das enttäuschende Resultat am Ende des Tages: Eine 73 er Runde auf der Scorekarte. Nach diesem Rückschlag startet Jason Day zum ersten Mal seit 2012 sieglos in die neue Saison.

Nach dieser dramatischen Wende galt es einen neuen Abnehmer für den Stonehaven Cup zu finden. Kandidaten gab es dafür reichlich, auch einige der Top Spieler der Tour. Denn sowohl Jordan Spieth, der das Turnier in den letzten vier Jahren drei Mal gewann, als auch Matt Jones und Jonas Blixt hatten Ambitionen auf den Titel. Am Ende konnten aber auch die Top-Spieler der Tour nicht ganz überzeugen. Am ehesten in die Nähe der Trophäe kam Blixt. Nachdem er holprig in die Finalrunde startete und auf der ersten Hälfte vier Bogys notieren musste, stürmte er auf der zweiten Neun zum Angriff. Das Resultat: Sieben Birdies, leider genau einer zu wenig um ein Playoff zu erzwingen.

Denn während sich die großen Namen der PGA Tour auf dem Platz abrackerten, räumte ein neues Gesicht das Feld von hinten auf. Cameron Davis spielte eine 64er Runde und setzte sich damit an die Spitze des Leaderboardes. Auf der Driving Range musste er dann über eine Stunde um diese Position bangen, bevor klar war: Bei der diesjährigen Australian Open war keiner besser als er selbst. Vor heimischem Publikum bekommt der 22-Jähirge Australier mit seinem ersten Sieg auf der Tour ordentlich Rückenwind. Besonders überraschen kommt sein Sieg auch, weil er erst dieses Jahr seine Spielberechtigung für die Mackenzie Tour in Canada verlor und zuvor nie ein Top Ten Ergebnis als Profi erreichte. Nachdem er erst letzte Woche den Cut bei der New South Wales Open verpasste, ist sein Debüt-Sieg vielleicht das erste Zeichen für einen Neuanfang.

 

 

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Revival Hong Kong Open 2008 – Drei Profis, eine Challenge

Villenpromenade 1 Bad Ems

Zum Auftakt der neuen European Tour Saison geht es für die Pros neben dem normalen Turnierverlauf gleich mit weiteren Spielereien weiter.
Nach Tag 1 der Hong Kong Open, stellen sich Bradley Neil, Gavin Green und Thomas Detry der Herausforderungen den ultimativen Schlag nachzuspielen, den Rory McIlroy bei der Hong Kong Open 2008 zum besten gab. Ein Schlag von hinter den Baumstämmen, durch diese hindurch und zurück auf das Grün.

 

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Preview: UBS Hong Kong Open

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Kaum ist die letzte Saison der European Tour vorbei, starten die Spieler gleich in die nächste. Zum Auftakt der Saison 2018 reist ein starkes Teilnehmerfeld nach Hong Kong, um sich bei der UBS Hong Kong Open zum Besten zu geben.
Mit großen Ambitionen werden die Stars ab heute im Hong Kong Golf Club an den Abschlag gehen. Sergio Garcia, der bis zum Schluss Druck auf den Führenden Tommy Fleetwood im Gesamtklassement des Race to Dubais ausübte, möchte in dieser Saison noch mehr noch zu erreichender Ziele von seiner Liste streichen können. Diesem Vorhaben kann sich Justin Rose direkt anschließen. Der Engländer, verpasste es in der vergangenen Woche nur um ein Haar, Fleetwood bei der DP World Tour Championship vom Thron zu stoßen. Außerdem kehrt in Bestform und als Sieger des Jahres 2015 mit guten Erinnerungen nach Hong Kong zurück.

Der glorreiche Gesamtsieger aus Dubai, Tommy Fleetwood, wird sich an der Seite von Matt Fitzpatrick und Titelverteidiger Sam Brazel die Ehre geben. Das Trio wird während des Turnierverlaufes sicherlich für einige Spannung sorgen, da das verengte Layout der Anlage ein akkurates Spiel erfordert, dem alle drei mächtig sind.
Ein weiterer eindrucksvoller Flight gruppiert sich um den viermaligen Hong Kong Open Champion Miguel Ángel Jiménez. Er bekommt am ersten Tee Gesellschaft von Kiradech Aphibarnrat und Paul Dunne.

 

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RSM Classic 2017 – Austin Cook geht siegreich in die Winterpause

Villenpromenade 1 Bad Ems

Mit der RSM Classic 2017 ist das letzte der acht Herbstturniere der PGA Tour gespielt. Nun steht den Spielern eine wohlverdiente, sechswöchige Winterpause bevor. Auf diese kann sich einer ganz besonders freuen: Austin Cook. Der Web.com Absolvent präsentierte sich vergangene Woche stark auf dem Seaside Course im Sea Island Resort und blieb bis Mitte der dritten Runde fehlerfrei. Auch danach erlaubte er sich nur zwei Patzer und dominierte das Feld. In seiner gerade einmal 14. Turnierteilnahme auf der PGA Tour, lochte sich der 26-Jährige geradewegs zu seinem ersten Erfolg. Austin Cook schloss den Finaltag mit einer 67 auf der Scorekarte als seine schlechteste Runde der vergangenen vier Tage und somit vier Zähler vor der Konkurrenz auf der Spitzenposition ab.

Auf Position Zwei folgt ihm sein Landsmann J.J. Spaun bei insgesamt 17 unter Par. Nur einen Schlag dahinter rangiert Brian Gay auf dem alleinigen dritten Platz. Sein Namensvetter Brian Harman teilt sich unterdessen T4 zusammen mit Kevin Kisner, Andrew Landry und Chris Kirk. Abgesehen von Landry sind alle drei Pros ehemalige Spieler der University of Georgia und Kirk und Kisner durften selbst bereits bei der RSM Classic triumphieren.

Stephan Jäger, der als Einziger unter schwarz-rot-goldener Fahne an den Start in Sea Island gegangen war, beendete das Turnier im Mittelfeld. Zum Auftakt zeigte er eine solide Runde mit einer 68 auf der Scorekarte. Auch der Start in den zweiten Tag verlief verheißungsvoll. Vom ersten Loch an spielte Jäger gleich vier Birdies in Folge und ließ die erste Hälfte mit nur 32 Schlägen hinter sich. Auf den hinteren neun geriet er dann jedoch ins Straucheln: Drei Bogeys und zwei weitere Birdies waren das Resultat. Runde drei absolvierte er dann fehlerfrei und mit insgesamt vier Schlaggewinnen. Mit einer 71 wurde seine vierte und letzte Runde seine schlechteste und besiedelte sein Schicksal auf dem geteilten 29. Rang des Tableaus.

Nach teilweise sehr erfreulichen Ergebnissen, verabschieden wir die Pros der PGA Tour nun in die Pause. In sechs Wochen dürfen wir sie auf der PGA Tour wieder beim Sentry Tournament of Champions begrüßen und in Kapalua in Aktion sehen.

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DP World Tour Championship – Rahm siegt, Fleetwood triumphiert

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Was East Lake für die amerikanische Tour ist, das ist Jumeirah Golf Estates für das europäische Pendant. Seit den letzten Jahren wird hier das große Finale der European Tour zelebriert und fast nie entschied sich das Race to Dubai so knapp wie dieses Mal.

Justin Rose, Landsmann des im Ranking führenden Fleetwoods, dominierte die erste Hälfte der finalen Runde und begann damit seine Jagd auf die Spitzenposition des abschließenden Turniers und damit auf die Gesamtwertung. Doch ein drei Bogey schwerer Einbruch auf den hinteren Neun machte ihm letztendlich einen Strich durch die Rechnung. Anstatt das achte und letzte Event der Rolex Series für sich zu entscheiden, rutschte er nach diesen späten Fehlern auf den vierten Rang ab. Hier leistete er dem zweiten Mann Gesellschaft, der Fleetwood im Gesamtklassement noch hätte gefährlich werden können. Sergio García blieb bis zum letzten Loch der vierten Runde fehlerfrei, doch dieser Fehler war der entscheidende. Hätte der Spanier anstelle dessen zum Birdie gelocht, hätte ihm die Chance auf einen Gesamtsieg in einem Playoff-Duell offen gestanden. Selten waren Sieg und Niederlage so nah beieinander, denn auch Justin Rose hätte Fleetwood so kurz vor dem Ziel den Triumph mit einer um einen Position besseren Platzierung vor der Nase weggeschnappt.
Schlussendlich kam es jedoch wie vermutet. Für den Führenden des Race to Dubai Rankings Tommy Fleetwood reichte ein geteilter 21. Rang bei der DP World Tour Championship, um die Saison als Europas bester Golfer zu beenden.

Den Titel des großen Finales schnappte sich hingegen Jon Rahm. Der Spanier schloss mit einer 67er Runde und einem Schlag Vorsprung vor der Konkurrenz. Mit dem Sieg ist er der einzige Spieler, dem es gelang, gleich zwei Turniere der prestigeträchtigen Rolex Series für sich zu entscheiden. Sein Erfolg beweist einmal mehr, warum Rahm den Sir Henry Cotton Rookie of the Year Award diese Woche verdient hat.

Auf den geteilten zweiten Rang hinter ihm platzierten sich Shane Lowry und Kiradech Aphibarnrat bei insgesamt 18 unter Par. Martin Kaymer verspielte sich die Hoffnungen auf eine bessere Platzierung am zweiten Tag des Turniers, an dem er nicht über ein Parrunde von 72 hinaus kam. Zwei folgende Tage mit jeweils einer 67 und 69 auf der Scorekarte brachten ihm dennoch einen Platz innerhalb der Top 20.

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Guter Auftakt für Kaymer beim Saisonfinale der European Tour

Villenpromenade 1 Bad Ems

Die DP World Championship gibt seit gestern den Showdown für die aktuelle Saison der European Tour. Während Tommy Fleetwood als Gesamtsieger des Race to Dubais nur unter genau ausgerechneten Annahmen noch seinen Thron abgeben müsste, werden die Karten für den Sieger des Saisonfinales alljährlich neu gemischt. Als Titelverteidiger an den Start ging gestern Matthew Fitzpatrick. Der Engländer meisterte den knapp über 7000 Meter langen Par 72 Earth Course im Jumeirah Golf Estates im vergangenen Jahr um einen Schlag besser als sein Verfolger Tyrrell Hatton.

Am ersten Tag der diesjährigen DP World Championship konnte sich Fitzpatrick mit einer Runde von 67 Schlägen auf T4 bereits in eine gute Ausgangsposition für eine erfolgreiche Titelverteidigung bringen. Nur einen Schlag dahinter positionierte sich Martin Kaymer mit fünf weiteren Spielern auf T10. Auch diese Platzierung lässt als gelungener Start auf mehr für den einzigen Deutschen im Feld hoffen.

 

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Preview: DP World Tour Championship 2017

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In dieser Woche starten auch die europäischen Pros in ihr Saisonfinale. Seit acht Jahren wird dieses in den vereinigten arabischen Emiraten zelebriert.
Hier ruft die DP World Tour Championship 2017 mit einem Preisgeld von acht Millionen US-Dollar zum letzten Gefecht auf, bevor der Gesamtsieger des Race to Dubais die Harry Vardon Trophy entgegennehmen darf.

Nach sämtlichen mathematischen Rechnungen handelt es sich dabei in diesem Jahr höchstwahrscheinlich um Tommy Fleetwood. Der 26-Jährige dominiert seit einiger Zeit die Spitze der Gesamtwertung und könnte nur unter ganz bestimmten Umständen noch durch Justin Rose oder Sergio Garcia vom Thron gestoßen werden. Umso spannender wird es daher, wenn Fleetwood zusammen mit seinem Landsmann Rose im Jumeirah Golf Estates an den Start gehen wird. Auch Sergio Garcia tritt gemeinsam mit Jon Rahm an den Abschlag. Zwar hat Letzterer keine Chancen mehr auf den Gesamtsieg, doch auf seine Position als Rookie des Jahres und so dicht auf den Fersen des Tabellenführers, kann sich das junge spanische Talent einiges einbilden.

Ebenfalls nicht mehr mitmischen beim Titelkampf wir der der einzige Deutsche im Teilnehmerfeld. Zwar reichte seine Leistung der letzten Saison nicht für einen Marathon bis ganz nach oben im Race to Dubai, doch bei der Nedbank Golf Challenge in Südafrika vergangene Woche machte Kaymer noch einige Plätze im Ranking gut und rückte bis auf Position 35 im Gesamtklassement vor. Zusammen mit Graeme Storm wird er gegen 7 Uhr deutscher Zeit die grüne Bühne inmitten der arabischen Wüste betreten.

Neben dem Sieger erwartet die besten zehn des 62 Mann starken Teilnehmerfeldes eine extra Belohnung von fünf Million US-Dollar. In Schlagweite der Top Ten aus der Gesamtwertung wartet derzeit bereits Bernd Wiesberger, der momentan auf Platz 14 lauert.

Als Highlightevent der Tour mit Starbesetzung und satten Preisgeldern geht es diese Woche nicht nur aufgrund der Temperaturen heiß her in Dubai.

 

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OHL Classic at Mayakoba – Patton Kizzire hält Fowler auf Abstand

Villenpromenade 1 Bad Ems

Starke Gewitter am Freitag brachten den Zeitablauf der OHL Classic at Mayakoba einmal vollständig durcheinander, sodass der finale Sonntag zum Marathon aus zwei Runden wurde. In diesen startete Patton Kizzire, der sich zusammen mit Fowler und Rodgers an die Spitze gesetzt hatte, denkbar ungünstig. Seinen ersten Ball auf dem Weg in Richtung Sieg schlug er gegen einen Baumstamm.

Doch nach diesem anfänglichen und sicherlich der Nervosität geschuldeten Ausrutscher, der glücklicherweise nur in einem Bogey endete, fand Patton Kizzire ins Spiel. Er fokussierte sich auf das, worum es ging: Seinen ersten Sieg auf der Tour. Mit diesem Ziel vor Augen lieferte er besonders ein starkes Kurzes Spiel während der letzten beiden Runden und hielt mit seinen Putts selbst Rickie Fowler auf Trapp. Der ranghöchste Spieler im Teilnehmerfeld machte es Kizzire jedoch alles andere als leicht auf seinem Weg zum Premierensieg. Doch dieser ließ sich davon nicht einschüchtern. Nach dem Anfangsbogey notierte er nur noch ein weiteres auf der zweiten Hälfte während Runde Drei. In Runde Vier blieb er dann fehlerfrei und gab Fowler auf den letzten Bahnen zu keinem Zeitpunkt mehr die Chance, ihn noch einmal einzuholen.

Mit seinen beiden Runden von 66 und 67 im el Camaleon Golf Club erspielte sich Patton Kizzire schlussendlich in seinem 62. Turnierstart auf der Tour, den ersehnten Triumph. Mit diesem erhielt der 31-Jährige zudem eine volle Spielberechtigung für die nächsten zwei Jahre und eine Einladung für einige der wichtigsten Turniere der Saison. Zudem kletterte er an die Spitzenposition im FedExCup.

Während sich Fowler und Kizzire ein spannungsgeladenes Duell lieferten, verabschiedete sich Rodgers frühzeitig aus dem Führungstrio. Zwei Doppelbogeys am Sonntagvormittag in Runde Drei führten nicht zuletzt zu einer 72er Runde auf seiner Scorekarte, der eine 70 am Nachmittag folgte. Damit musste er sich am Ende mit dem geteilten 14. Patz zufrieden geben.

Dritter wurde stattdessen Si Woo Kim bei insgesamt 15 unter Par. Auch Alex Cejka zeigte sich erneut konstant und erreichte eine Top Ten Platzierung am Sonntag. Zusammen mit vier weiteren Spielern kam er insgesamt auf 273 Schläge während des Turniers und beendete dieses auf einem multikulturellen geteilten neunten Rang.

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